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Triathlon-Marathon-Wettkampf-Termine-RTF
Trainingstermine im Winter 2009/2010
Passend zum Winter haben wir unsere gemeinsamen Sportzeiten geändert. Wie immer ist jeder herzlich willkommen, der Lust hat, mit uns gemeinsam Sport zu treiben.
Unsere Treffs:
Montags: 20:00 Uhr Lauftraining! Treffpunkt in Eberstadt in der Sachsenstr.75)
Mittwoch: ab 18:30-19:30 Uhr Schwimmen im Griesheimer Hallenbad
Donnerstags: 19:30 Uhr: Haardtring 3, Body Culture, Darmstadt: Krafttraining und Sauna.
Sonntags: Rad-Treff:MTB oder Rennrad je nach Wetter, abwechselnde Strecken und Treffpunkte, die kurz vorher im Forum vereinbart werden.
Jeden zweiten Freitag im Monat, 20.00 Uhr "Teamtreff" (gemütliches Treffen zum babbeln und schwätzen )Wo?Im Darmstädter Hof Darmstadt/Eberstadt Heidelberger Landstraße 249
Alle Interessierten sind zu all diesen Treffs herzlich eingeladen! :-)
Wettkampfbericht
09.08.09 - 1. Möwathlon Mörfelden - Walldorf
Triathlon ist Rock´n Roll...die Bühne ist die Wettkampfstrecke, deine Gitarre ist das Rad...
das Schlagzeug dein Kraulschlag und der Zieleinlauf DEINE geilste Bühnenshow..ever

So auch gestern in Mörfelden - Walldorf beim 1. Möwathlon.
Der Schorsch angetreten um klare Machtverhältnisse zu stellen, wer denn nun der King of Sprint ist.
10:30 Uhr Start - wie völlig bekloppte rennen wir in den Walldorfer Badesee, die Strecke ein Dreieck läd geradezu ein für eine deftige Schlägerei unter Freunden.
Ich selbst bekomme auch ein bisschen was ab, konnte aber doch recht ordentlich "zurückzahlen".
Nach 10 Minuten komme ich als erster Freetimer aus dem Wasser, was mir jedoch keinen wirklichen Vorteil verschaffte, denn noch in der Wechselzone klatschte mir der Schorsch mal schön auf den Hintern > let´s Rock.
Rauf auf meine grüne Rock´n Roll Maschine gings direkt los mit dem Gebolze, 24 KM hirnloses heizen. Teilweise erntenden wir Begeisterung, meißtens aber Kopfschütteln von irritierten Bürgern am Straßenrand. Der Schorsch (die Sau) zog schon relativ früh an mir vorbei, ca. 10 Km hatte ich ihn im Blickfeld und konnte an einer Brücke noch aufschließen.
Ein kurzes "los Schorsch - DRÜCKEN", was er direkt beim Wort nahm und da flog er davon.
Am Ende der Radstrecke sah ich ihn wieder, da er wie aus dem Lehrbuch die letzten Kilometer locker machte um Kraft fürs Laufen zu haben.
Das Ergebnis unserer Heizerei Platz 21 (Schorsch) Platz 28 (Ich) beim Radsplitt - meine Tacho zeigte mit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,9 KM/h an.
Wieder mal schön Zeit in der zweiten Wechselzone verplempert, standen nun 5 KM rennen an, die Strecke ein Wendepunktkurs durch den Wald. Erst jetzt bemerkte ich wie weit vorne im Feld ich mich bewegte?! Nach 25 Minuten lief ich als 48 in der Gesamtwertung ins verdiente Ziel.
Die Machtverhältnisse auf der Sprintdistanz sind nun vorläufig geklärt!
Ach ja hier die gesamten Ergebnisse: Klick
Die nächste gemeinsame Bühne wird die Schlacht um die Krone der Mitteldistanz im Tal der Schmerzen sein. Rock´ Roll in Giessen
...

Wettkampfbericht
Churfranken Triathlon Niedernberg 26.07.09

31.08.2008 Firmen Datterich Darmstadt, eine schmachvolle Niederlage gegen Sonja...
Lange musste ich auf die Gelegenheit warten, der "Nervensäge" mal zu zeigen, wo denn der Barthel den Most holt.
Aber meine Geduld sollte nun endlich belohnt werden, es stand an der Churfranken Triathlon in Niedernberg.
Wir waren beide für die Kurzdistanz (1,5 / 56 / 10,6) gemeldet. Für eine sportliche Vorbereitung war ich zu faul und so musste deswegen andere Wege finden, meine Ehre wieder herzustellen: Operation Broken Sonja ---
Vorbereitung
In unserer reizüberflutenden Welt langt es nicht nur Selbstbewusst aufzutreten, Nein, MANN muss die gesamte Klavieratur der "Kriegstaktik" beherrschen z.B. Demotivation durch blankes Entsetzen - ich kündigte an, Sonja nicht nur zu schlagen, sondern sie die demütigen. Ich versprach ihre sportliche Leistung zu demontieren und die Ziellinie im Limbotanz zu überqueren (selbstverständlich Lichtjahre vor ihr).
Renntaktik
Ferner überlegte ich mir eine geniale Renntaktik: 3 - 4 Minuten Vorsprung rausschwimmen um Zeit für den Wechsel zu haben (die "Nervensäge wechselt Blitzschnell keine Chance für Niemanden), dann rauf aufs Rad und die 5 KM superflache "Anlaufpiste" zur Flucht nutzen, denn im anschließenden Riesengebirge hätte ich nur wenig entgegen zu setzen. Der Vorsprung sollte aber reichen um mit breitem Grinsen auf die Laufstrecke zu gehen um meinen Sieg zu zelebrieren.
Raceday
Mit Gebrüll in die Fluten, ohne Rücksicht auf die anderen Teilnehmer pflügte ich meinen Weg durch den See.
Leider passierte mir ein dummer Anfängerfehler, ich hatte vergessen meine Schwimmbrille vorher auszuspülen, so dass sie derart beschlagen war, dass ich noch nicht einmal die anderen Mitschwimmer erkennen konnte. Und so musste insgesamt 3 x anhalten und die Brille abnehmen, was dazu führte, dass ich eine wirklich beschissene Schwimmzeit hatte und noch viel viel viel schlimmer ich in der Wechselzone beim ausziehen vom Neo mit einem freundlichem ..."Hallo Nils, was machst du denn noch hier?".. von Sonja begrüßt wurde.

Die erste Wechselzone verließen wir gemeinsam, jetzt begann eine echte Radschlacht. Ich pumpte ohne Verstand die Gerade entlang ABER schon am ersten Anstieg vernahm ich wieder ihre Stimme .."der Anstieg ist echt hart".., ja Sonja dachte ich mir, mein Leben auch! Bei der ersten Abfahrt konnte ich ihr nicht mehr folgen, unten half Oli Kahn (Wir brauchen Eier) alles was geht...die Muskeln schrien LAKKKKKTATTTTTTT !!! aber nach endlosen Minuten hatte ich sie wieder eingeholt. Die zweite Radrunde war nicht ganz so dramatisch dafür aber mindestens genau so hart.
Auf dem Rückweg nach T2 versuchte ich einen kleinen Vorsprung rauszufahren (sie wechselt ja immer so schrecklich schnell), was mir auch ein wenig gelang. Sonja lief nur etwa 15 Sekunden vor mir los. Nun begann der anstrengeste Teil des Rennens. Wir liefen 5 KM Schulter an Schulter, beide aber waren wir schlau genug um idiotische Aktionen wie Tempoverschärfungen zu unterlassen. Viel mehr übten wir uns in Geduld mit der Hoffnung das dem anderen die Kräfte schwinden...

Nach der ersten Runde war es dann so weit, Sonja hatte offensichtlich bedingt duch die Hitze Probleme mit ihrem Wasserhaushalt und musste anhalten um zu trinken.
Nun lief ich alleine, was definitiv genau so hart war.
Ich schleppte mich mit einem kleinen Vorsprung durchs Ziel - kein Limbo - keine Demütigung nur absolute Zufriedenheit, allerdings nur darüber dass es vorbei war.