Triathlon-Marathon-Wettkampf-Termine-RTF

Trainingstermine im Winter 2009/2010

Passend zum Winter haben wir unsere gemeinsamen Sportzeiten geändert. Wie immer ist jeder herzlich willkommen, der Lust hat, mit uns gemeinsam Sport zu treiben.
Unsere Treffs:
Montags:
20:00 Uhr Lauftraining! Treffpunkt in Eberstadt in der Sachsenstr.75)

Mittwoch: ab 18:30-19:30 Uhr Schwimmen im Griesheimer

Hallenbad

Donnerstags: 19:30 Uhr: Haardtring 3, Body Culture, Darmstadt: Krafttraining und Sauna.

Sonntags: Rad-Treff:MTB oder Rennrad je nach Wetter, abwechselnde Strecken und Treffpunkte, die kurz vorher im Forum vereinbart werden.

Jeden zweiten Freitag im Monat, 20.00 Uhr "Teamtreff" (gemütliches Treffen zum babbeln und schwätzen )Wo?Im Darmstädter Hof Darmstadt/Eberstadt Heidelberger Landstraße 249

Alle Interessierten sind zu all diesen Treffs herzlich
eingeladen! :-)



Montag, 31. August 2009

Volle Lotte wieder mal


Wettkampfbericht Rodgau Triathlon 30.08.2009
1,4 / 42 / 10 OD - 4 / 14 / 5 SD

Der Rodgau Triathlon war binnen 24 Stunden ausgebucht, das schaffen in der Regel nur die großen Ironman-Rennen rund um den Globus. Bei solch einem Zuspruch konnte man davon ausgehen, dass eben auch viele "Cracks" am Start sind. Solch ein Umstand bedeutet aber auch, dass die erste Disziplin nicht Schwimmen sonden Überleben heißt! Die Schwimmstrecke hat nämlich die Besonderheit nach ca. 50 Meter zu einem Flaschenhals zu werden, was die zunächst normale Klopperei in eine heftige Massenschlägerei ausarten lässt.

Ich habe noch nie so viel auf die Fresse bekommen wie bei diesem Schwimmmassaker im Rodgau Badesee.

Jörg dagegen war wohl schnell genug um der Meute zu entfliehen er beschrieb es so: ..."ich hab einfach von vorne bis hinten Gas gegeben und war nach der ersten Boje recht weit vorne und somit nur noch sporadisch am prügeln"....


Doch zu meinem Erstaunen konnte ich überleben und kroch nach 27 Min. aus dem blutgetränkten See. Eigentlich sollte man den Weg zur Wechselzone schon der Laufstrecke anrechnen, da dieser gefühlte 2 KM lang ist.

Fotostrecke des Leidens:





Die Radstrecke ist wie gemacht für mich - FLACH - leider hatte der Veranstalter wohl ein bisschen Mumuku-Wind aus Hawaii bestellt. Der Wind schien auch mit jeder Abbiegung auf dem Rundkurs mit zudrehen. Dennoch gelang mir ein verhältnismäßig guter Radsplit von 01:16:49 (inkl. beider Wechsel)



Das Laufen brachte mir die gute Erkenntniss, dass Training eben doch hilft! Die Intervalleinheiten mit unserem "Trainer" Jörg halfen mir im Rennen mit Tempohärte, ich schaffte es die 10 KM konstant in eine guten Schnitt zu laufen. Ein Endspurt auf dem letzten KM war auch noch drin.



Jörg hatte auf der Laufstrecke mit anderen "Umständen" zu kämpfen: ..."das Laufen war auch deutlich besser als in viernheim und ich konnte ne 4:22 pace durchknüppeln. Schön war es euch allen auf der Laufstrecke wiederzubegegnen und zu beobachten wie ihr leidet. Etwas verstört war ich über die Geste eines Teilnehmers mit der Zunge durch zwei Finger und ich war entsetzt über soviel vulgäre Agressivität und kurz davor das Rennen abzubrechen"...





Samstag, 29. August 2009

Rodgau Triathlon Countdown II.

klare Ansage für den morgigen Tag...

Freitag, 28. August 2009

Radhändler - Typisierung

Gestern, eine kleine Radausfahrt mit Bine und Schorsch. Meine Pedalplatten waren so runtergelascht, dass ich ständig von den Pedalen ruschte.
Also zum nächstgelegen Radladen und schnell die Platten wechseln - dachte ich zumindest.

Fahrradladen Groß-Gerau
Typ Sprittkopp & Geschichtenerzähler

Der Laden hatte den Charme einer 70´er Jahre Trinkhalle...auf Hessisch: Schlomplode
Im Laden stand ER, verschwitzt und nach Bier riechendend, der Chef.
Ich fragte ihn nach Look Keo Pedalplatten, er musterte mich einen Moment und Antwortete:
"Ei ISCH hop do wos des is net von Look, basst awer ach UN gucke mal wie billisch die sind"
Also allhopp begann ich die Platten umzuschrauben, während dessen bewunderte der Schorsch ein Trikot vom Ötztal Radmarathon und fragte den Chef ob er den Radmarathon gefahren ist.
Chef: "Ja klar, isch sach dir ---- des is der letzte Scheiß !!! bin schon 17 Mal mitgefahren. Da musst du rischtisch trainieren, so bissi 12000 Kilometer im Jahr abspule langt net! Un dort musst du einen guten Schnitt fohre, sonst kommt der Besewache.

Och wos woan des früher für Zeite! Isch war A-Klasse Fahrer, da sind wir Mittachs in die Kneip un habe schön gefresse un Bierche getrunke. Danach ufs Rad, do hoppe mer 2 Triathlete gesehe, die uf ihrn komische Lenker gelege hoppe, die Oakley uf de Nas...do sind wir gemütlich vorbei gefohre un hoppe dene gesacht: hier machte mal Platz, wenn ihr net mehr könnt, dann haltet den Verkehr net uf!"

Seine Ausführungen über Rennräder (Alu - Carbon alles Scheißdreck) erspare ich jetzt dem Leser -:)

Inzwischen hatte ich die Platten umgebaut, klick klick klack sie passten nicht !!!
Chef: Na na na des konn garnet sein!?

Nach langen hin und her, durfte ich die alten wieder anbringen, unter Bierdunst und einem Vortrag über seine kaputten Markisen.

Das beste war dann noch: " Oh da muss ich mal nächste Woch uf de Mess (Eurobike) nackgucke, wie des mit de Platte geht"

Nach 30 Minuten Zeitverschwendung gings dann weiter und immer noch mit kaputten Pedalplatten......................in den Ried.

Geinsheim Schorsch hat einen Platten und keinen passenden Schlauch dabei.

Fahrradladen Geinsheim
Typ hilfsbereiter Vollöko

Ich fuhr zu dem Radgeschäft, vor der Türe empfing mich ein ältere netter Mann - so Typ Peter Lustig - mit leichten Berliner Dialekt. Auf meine frage, ob er denn einen Schlauch mit einem 80 mm langen Ventil hat, erntete ich ein ungläubiges Kopfschütteln. "Was? wer fährt denn mit so bescheuerten Laufrädern durch die Gegend?" Aber er hatte eine Ventilverlängerung für mich. Super ! Dann wollte ich noch 2 CO2 Kartuschen - "Icke habe keine CO2 Kartuschen, aus Prinzip nicht! wegen Umweltschutzgründen!" hhm ok, also der Schorsch musste dann sein Rad zum Laden schieben (was kein Problem darstellte), der nette Fahrradonkel behop den Schaden schnell und wollte auch keine Geld dafür haben.

Er schien aber dafür seine Spaß mit uns zu haben "und dieses Jahr noch einen Ironman?" Nein antwortenden wir nur -:) einen halben. "och, da weiß man ja gar nicht was man Nachmittags anstellen soll"

Geil war auch das Fahrrad vom Onkel - Liegerad mit Holzschutzblechen.

Fazit: Ich fahr zukünftig lieber vorher zu meinem Radhändler - an dieser Stelle möchte ich meinen Dank an Holger und seine beiden Partner aussprechen: Danke das ihr anders seid!

Mittwoch, 26. August 2009

Rodgau Triathlon Countdown

Heute Abschlusstraining Schwimmen...


Montag, 17. August 2009

Paparazzi - Abschuss

Vor dem Start des Möwathlons ist es einem Paparazzi gelungen Fotos von einigen Freetimern zu schießen...


...die natürlich in der örtlichen Regenbogenpresse gedruckt wurden.

Montag, 10. August 2009

Rock´n Roll

Wettkampfbericht
09.08.09 - 1. Möwathlon Mörfelden - Walldorf

Triathlon ist Rock´n Roll...die Bühne ist die Wettkampfstrecke, deine Gitarre ist das Rad...
das Schlagzeug dein Kraulschlag und der Zieleinlauf DEINE geilste Bühnenshow..ever



So auch gestern in Mörfelden - Walldorf beim 1. Möwathlon.
Der Schorsch angetreten um klare Machtverhältnisse zu stellen, wer denn nun der King of Sprint ist.
10:30 Uhr Start - wie völlig bekloppte rennen wir in den Walldorfer Badesee, die Strecke ein Dreieck läd geradezu ein für eine deftige Schlägerei unter Freunden.
Ich selbst bekomme auch ein bisschen was ab, konnte aber doch recht ordentlich "zurückzahlen".
Nach 10 Minuten komme ich als erster Freetimer aus dem Wasser, was mir jedoch keinen wirklichen Vorteil verschaffte, denn noch in der Wechselzone klatschte mir der Schorsch mal schön auf den Hintern > let´s Rock.

Rauf auf meine grüne Rock´n Roll Maschine gings direkt los mit dem Gebolze, 24 KM hirnloses heizen. Teilweise erntenden wir Begeisterung, meißtens aber Kopfschütteln von irritierten Bürgern am Straßenrand. Der Schorsch (die Sau) zog schon relativ früh an mir vorbei, ca. 10 Km hatte ich ihn im Blickfeld und konnte an einer Brücke noch aufschließen.
Ein kurzes "los Schorsch - DRÜCKEN", was er direkt beim Wort nahm und da flog er davon.

Am Ende der Radstrecke sah ich ihn wieder, da er wie aus dem Lehrbuch die letzten Kilometer locker machte um Kraft fürs Laufen zu haben.

Das Ergebnis unserer Heizerei Platz 21 (Schorsch) Platz 28 (Ich) beim Radsplitt - meine Tacho zeigte mit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,9 KM/h an.

Wieder mal schön Zeit in der zweiten Wechselzone verplempert, standen nun 5 KM rennen an, die Strecke ein Wendepunktkurs durch den Wald. Erst jetzt bemerkte ich wie weit vorne im Feld ich mich bewegte?! Nach 25 Minuten lief ich als 48 in der Gesamtwertung ins verdiente Ziel.

Die Machtverhältnisse auf der Sprintdistanz sind nun vorläufig geklärt!

Ach ja hier die gesamten Ergebnisse: Klick

Die nächste gemeinsame Bühne wird die Schlacht um die Krone der Mitteldistanz im Tal der Schmerzen sein. Rock´ Roll in Giessen

...



Freitag, 7. August 2009

Fernziel

Montag, 3. August 2009

Montag, 27. Juli 2009

Ultimate Fight

Wettkampfbericht
Churfranken Triathlon Niedernberg 26.07.09



31.08.2008 Firmen Datterich Darmstadt, eine schmachvolle Niederlage gegen Sonja...
Lange musste ich auf die Gelegenheit warten, der "Nervensäge" mal zu zeigen, wo denn der Barthel den Most holt.
Aber meine Geduld sollte nun endlich belohnt werden, es stand an der Churfranken Triathlon in Niedernberg.
Wir waren beide für die Kurzdistanz (1,5 / 56 / 10,6) gemeldet. Für eine sportliche Vorbereitung war ich zu faul und so musste deswegen andere Wege finden, meine Ehre wieder herzustellen: Operation Broken Sonja ---

Vorbereitung

In unserer reizüberflutenden Welt langt es nicht nur Selbstbewusst aufzutreten, Nein, MANN muss die gesamte Klavieratur der "Kriegstaktik" beherrschen z.B. Demotivation durch blankes Entsetzen - ich kündigte an, Sonja nicht nur zu schlagen, sondern sie die demütigen. Ich versprach ihre sportliche Leistung zu demontieren und die Ziellinie im Limbotanz zu überqueren (selbstverständlich Lichtjahre vor ihr).


Renntaktik

Ferner überlegte ich mir eine geniale Renntaktik: 3 - 4 Minuten Vorsprung rausschwimmen um Zeit für den Wechsel zu haben (die "Nervensäge wechselt Blitzschnell keine Chance für Niemanden), dann rauf aufs Rad und die 5 KM superflache "Anlaufpiste" zur Flucht nutzen, denn im anschließenden Riesengebirge hätte ich nur wenig entgegen zu setzen. Der Vorsprung sollte aber reichen um mit breitem Grinsen auf die Laufstrecke zu gehen um meinen Sieg zu zelebrieren.


Raceday

Mit Gebrüll in die Fluten, ohne Rücksicht auf die anderen Teilnehmer pflügte ich meinen Weg durch den See.
Leider passierte mir ein dummer Anfängerfehler, ich hatte vergessen meine Schwimmbrille vorher auszuspülen, so dass sie derart beschlagen war, dass ich noch nicht einmal die anderen Mitschwimmer erkennen konnte. Und so musste insgesamt 3 x anhalten und die Brille abnehmen, was dazu führte, dass ich eine wirklich beschissene Schwimmzeit hatte und noch viel viel viel schlimmer ich in der Wechselzone beim ausziehen vom Neo mit einem freundlichem ..."Hallo Nils, was machst du denn noch hier?".. von Sonja begrüßt wurde.




Die erste Wechselzone verließen wir gemeinsam, jetzt begann eine echte Radschlacht. Ich pumpte ohne Verstand die Gerade entlang ABER schon am ersten Anstieg vernahm ich wieder ihre Stimme .."der Anstieg ist echt hart".., ja Sonja dachte ich mir, mein Leben auch! Bei der ersten Abfahrt konnte ich ihr nicht mehr folgen, unten half Oli Kahn (Wir brauchen Eier) alles was geht...die Muskeln schrien LAKKKKKTATTTTTTT !!! aber nach endlosen Minuten hatte ich sie wieder eingeholt. Die zweite Radrunde war nicht ganz so dramatisch dafür aber mindestens genau so hart.

Auf dem Rückweg nach T2 versuchte ich einen kleinen Vorsprung rauszufahren (sie wechselt ja immer so schrecklich schnell), was mir auch ein wenig gelang. Sonja lief nur etwa 15 Sekunden vor mir los. Nun begann der anstrengeste Teil des Rennens. Wir liefen 5 KM Schulter an Schulter, beide aber waren wir schlau genug um idiotische Aktionen wie Tempoverschärfungen zu unterlassen. Viel mehr übten wir uns in Geduld mit der Hoffnung das dem anderen die Kräfte schwinden...



Nach der ersten Runde war es dann so weit, Sonja hatte offensichtlich bedingt duch die Hitze Probleme mit ihrem Wasserhaushalt und musste anhalten um zu trinken.
Nun lief ich alleine, was definitiv genau so hart war.

Ich schleppte mich mit einem kleinen Vorsprung durchs Ziel - kein Limbo - keine Demütigung nur absolute Zufriedenheit, allerdings nur darüber dass es vorbei war.






Montag, 20. Juli 2009

24h Kelheim 2009

Wie von Clara schon angedeutet, war Kelheim dieses jahr eher eine Wasserschlacht als eine Radrundfahrt.
Von den 24 Stunden Rennzeit waren 20 Stunden im Regen bzw. strömenden Regen zu bewältigen.
Nur die letzten 4 Stunden waren einigermaßen trocken.

Aber wir sind trotzdem fleißig gewesen auf dem Rad. Besonders Clara und Holger mit jeweils 10 Runden, gefolgt von Jan mit 9 Runden.
Ergebnisse nachzulesen unter

http://www3.your-sports.com/details/index.php?page=4&eventid=2822&lang=de

Trotz der widrigen Bedingungen sind 2010 die meisten wahrscheinlich wieder dabei.

BEDANKEN wollen wir uns besonders nochmals bei Organisationschef PETER und seinem Gehilfen HOLGER für die super geleistete Vorarbeit und die Arbeit vor Ort!!!!!!!

ARQUE Lauf 2008

ARQUE Lauf 2008